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Heute ist der 09.09.2010

Kapitel 5: Fieser Hinterhalt

"Ruffy! Ruffy!", ertönte eine leise aber helle Stimme. "Was? Nein! Lass mich in Frieden.", sagte er. Es wurde für einen Augenblick wieder Stille. Irgendwas schüttelte Ruffy durch. "Ruffy Ruffy!", ertönte es wieder. "Takato, Goku, Guilmon! NEIN", schrie er. Ruffy fuhr mit einem ängstlichen Gesichtsausdruck aus seinem Schlaf. Er lag in Schweiß gebadet in einem ihm unbekannten Zimmer. "Endlich bist du wach!", sagte eine ihm bekannte Stimme. "Aber das kann doch nicht sein..." Er wandte sich verwundert um und schaute direkt in die Augen von Misty. "Misty!", sagte er mit glücklicher Miene. "Wir haben schon überall nach Ihnen gesucht." Misty schaute ihm nur mit tiefen und traurigen Blick an.

"Aber was ist denn los?", fragte Ruffy leise und etwas stotternd. "Du guckst mich ja an, als ob wir in einer Zelle eingesperrt wären.". "Hast du dich schon mal umgeschaut?", erwiderte Misty. Mit diesen Worten schaute er sich zum ersten Mal die Umgebung genauer an. Sie waren beide in einer Zelle. Die Wände waren vermodert und erst jetzt fiel ihm auf, dass er auf einem Haufen Erde und Blättern saß. "Wie bin ich denn hier her gekommen?", fragte er. Misty schaute nur nach oben. Die Zelle war ca. 10 Meter hoch. Oben konnte man eine Falltür erkennen. "Tja mein Freund...", sagte sie weiter, "...wir sitzen hier wohl erst mal 'ne Weile fest." Das wollte Ruffy nicht wahr haben. Den ganzen Tag versuchte er erfolglos die Steinwand hochzuklettern, bis er am Abend erschöpft einschlief.

Es war wieder Morgen. "Takato, wach auf!", sagte eine ihm bekannte Stimme. "Wer? Wie? Wann? Was? Wo? Goku, du bist es! Wo sind wir hier?", er schaute sich etwas verwirrt in der Gegend um. "Und wo sind Guilmon und Ruffy?". "Das kann ich dir leider auch nicht verraten. Als ich aufgewacht bin und die Insel hier erforschen wollte, habe ich dich hier liegen gesehen.", antwortete Goku. "Hoffentlich ist den beiden nichts passiert.", fügte Takato hinzu. Der Himmel verdunkelte sich schlagartig. "Ich habe ein ungutes Gefühl. Schnell, verstecken wir uns!", sagte Goku und zerrte Takato in den nächsten Busch. Unbekannte, wie Sensenmänner bekleidete Wesen, überflogen den Himmel. Takato und Goku konnten sie reden hören: "Wir müssen die anderen beiden auch noch finden, sonst wird unser Meister böse mit uns!" "Alles klar, Leutnant Wikari!". Die Wesen flogen weiter und die dunklen Wolken verringerten sich.

"Was waren denn das für welche?", fragte Takato. "Das kann ich dir leider auch nicht sagen.", sagte Goku mit einem steifen Blick gen Himmel. "Die haben mich am Anfang auch verfolgt, als ich aufgewacht bin." Als ich vor denen geflohen bin, habe ich dich hier liegen gesehen." "Achso!", antwortete Takato. "Und du hast keine Ahnung, wo Ruffy und Guilmon sind, oder?". Diese Frage konnte Goku leider auch nur verneinen. Die beiden rafften sich auf und fanden sich nach einem kurzen Marsch durch das Dickicht am Rande einer kleinen Hafenstadt wieder. Die Stadt wirkte sehr trostlos. Viele Häusertüren und Fenster waren vernagelt und kaum eine Menschenseele war zu sehen. Die beiden Jungs gingen eine Straße am Hafen entlang, als Takato eine Entdeckung machte. "Schau mal da Goku, ist das nicht unser Schiff?!", er zeigte auf einen Steg wo viele Wachen das Schiff bewachten, dass sie gebaut hatten. "Ich glaube wir sollten uns nicht länger hier aufhalten. Wenn die Wachen schon unser Schiff haben und Ruffy und Guilmon wahrscheinlich auch festgenommen haben, dann sollten wir uns besser erst mal verstecken und uns einen Plan überlegen." "Recht hast du!", antwortete Takato. Die beiden fanden eine riesige Lagerhalle, die leer und wohl schon seit Jahren nicht mehr in Gebrauch war.

Die beiden saßen in dem Gebäude bis in den späten Abend hinein. "Takato!", sagte Goku. "Ich gehe mal kurz raus und suche uns was zu essen." "Ist gut!", antwortete er ihm. Takato ging laut denkend im Kreis rum. "Wie können wir nur herausfinden, wo Guilmon und Ruffy sind?", fragte er sich. Es war zwar schon ziemlich dunkel draußen, aber trotzdem konnte er sehen, dass sich der Himmel draußen wieder mit schwarzen Wolken zuzog. Takato konnte plötzlich die zwei ihm und Goku bereits bekannten Wesen am Himmel erkennen und versteckte sich wieder. "Wir haben neue Befehle!", sagte der eine zum anderen. "Wir sollen die anderen beiden doch nicht ins Gefängnis 804 zu den anderen bringen, sondern direkt zu dem General.". "Wo können die kleinen Ratten bloß stecken!" Takato hoffte, dass sie nicht in seine Richtung kommen würden. "Verdammt, wo bleibt Goku bloß." Er hoffte, dass Goku nichts passieren würde.

"Da vorne läuft einer von den Gesuchten!", hörte Takato eine Stimme rufen, als er in Gedanken vertieft einen Plan überlegte. Takato musste an Goku denken und er merkte wie Panik in ihm hoch kam. "Ahhh! Neein, lasst mich!" Dies war Gokus Stimme, die durch die Nacht schrillte. "Goku! Nein!" entkam es Takato, der sich gelähmt auf den Boden fallen ließ. "Ich muss mich weiter verstecken.", dachte sich Takato. "Es hat keinen Sinn, wenn die mich jetzt auch noch festnehmen!" Goku versuchte sich zu wehren, aber gegen zwei von dieser Sorte konnte er nichts ausrichten. "Wo ist dein kleiner Freund?", fragte einer von den beiden. "Ich weiß es nicht und wenn ich es wüsste, würde ich es dir nicht erzählen!" "Wir werden dich noch zum reden bekommen!", sagte der andere mit einem fiesen lachen. Beide flogen mit Goku in ihrer Gewalt davon und die nächtliche Ruhe trat wieder ein.

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